
Wie schützt man sich effektiv in echten Gefahrensituationen? Dieser Frage gingen die Mitglieder des BSC Wetzgau in einem intensiven Spezial-Seminar nach. Unter der Leitung von Wolfgang Joos-Held, dem Präsidenten des Deutschen Verbandes für fernöstliche Kampfkünste (DVF-K), stand die praxisnahe Selbstverteidigung im Mittelpunkt.
Fokus auf Effektivität und Realismus
In der Friedensschulturnhalle auf dem Rehnenhof wurde an diesem Wochenende nicht für Pokale trainiert, sondern für den Ernstfall. Wolfgang Joos-Held, ein ausgewiesener Experte für realistische Kampfsysteme, vermittelte Techniken, die auf Schnelligkeit und kompromissloser Effektivität basieren.
- Abwehr von Alltagsangriffen: Das Seminar behandelte die Verteidigung gegen verschiedene Haltegriffe, Würgeansätze und Schläge.
- Schwachstellen nutzen: Ein zentrales Element war das Ausnutzen anatomischer Schwachpunkte des Angreifers, um eine körperliche Überlegenheit schnell zu neutralisieren.
- Kempo-Judo in der Anwendung: Die Teilnehmer lernten, wie sie die fließenden Bewegungen des Kempo-Judo nutzen können, um Angriffe umzuleiten und den Gegner sofort unter Kontrolle zu bringen.
Motivation für alle Altersklassen
Sowohl die jugendlichen Kampfsportler als auch die Erwachsenen des BSC Wetzgau profitierten von der langjährigen Erfahrung des Referenten. Besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer von der Direktheit der Techniken. „Es geht nicht um Ästhetik, sondern darum, sicher nach Hause zu kommen“, so der Tenor des Lehrgangs.
Das Seminar unterstrich erneut die hohe Qualität der Ausbildung im BSC Wetzgau, der neben dem sportlichen Wettkampf großen Wert auf die wehrhafte Ausbildung seiner Mitglieder legt.


