
Gerold Bauer mit Prüfern und Ukes
5. Dan für Gerold Bauer: Ein besonderer Moment prägte das 3. stiloffene Kampfkunst-Wochenende in Ruppertshofen. Vor den Augen zahlreicher Zuschauer und einer hochkarätigen Experten-Kommission legte der Wetzgauer Trainer Gerold Bauer erfolgreich seine Prüfung zum nächsten Meistergrad ab. Damit festigt der BSC Wetzgau e.V. seinen Ruf als Schmiede für hochqualifizierte Kampfsportler.
Ein sportlicher Höhepunkt im Jägerfeld
Das 3. Self-Defense Seminar, welches vom 10. bis 11. Oktober 2009 stattfand, bildete den Rahmen für diesen sportlichen Meilenstein. Die Veranstaltung war eine Kooperation zwischen dem BSC Wetzgau und dem TSV Ruppertshofen. Während sich in der Halle über 100 Kampfsportler in praxisnaher Selbstverteidigung übten, stand für Gerold Bauer eine ganz persönliche und nervenaufreibende Herausforderung auf dem Programm.
Das Kultur- und Sportzentrum Jägerfeld bot hierfür die perfekte Kulisse. Die Atmosphäre war geladen mit Konzentration und Respekt, als Bauer die Matte betrat, um sich der kritischen Begutachtung durch die geladenen Großmeister zu stellen.
Prüfung unter den Augen der Großmeister
Eine Dan-Prüfung dieser Größenordnung – die Erlangung des 5. Dans – erfordert weit mehr als nur das Abrufen von Standardtechniken. Es geht um mentale Stärke, die Philosophie hinter den Bewegungen und die Perfektionierung des eigenen Stils. Die Qualität dieser Prüfung wurde insbesondere durch die hochkarätige Besetzung der Prüfungskommission unterstrichen.
Drei renommierte Experten der internationalen Kampfsportszene nahmen die Leistungen von Gerold Bauer genau unter die Lupe:
- Freddy Kleinschwärzer (8. Dan Seiwakan-Budo)
- Frank Scheler (8. Dan Kung Fu San Soo)
- Sepp Oberhollenzer (6. Dan Jiu Jitsu)
Die Anwesenheit dieser Meister unterstrich die Bedeutung des Ereignisses. Jede Bewegung, jeder Hebel und jeder Wurf wurde analysiert, um sicherzustellen, dass der Aspirant den hohen Anforderungen eines „Sensei“ auf diesem Niveau gerecht wird.
Beeindruckende Leistung auf der Matte
Gerold Bauer, der bereits seit Jahren als erfahrener Trainer beim BSC Wetzgau fungiert und dort maßgeblich die Ausbildung der Mitglieder prägt, demonstrierte ein breites Spektrum des Kempo-Judo. Die Zuschauer wurden Zeugen einer Demonstration, die Kraft, Präzision und ein tiefes Verständnis der Kampfkunst vereinte.
Bauer verstand es, die fließenden Bewegungen des Judo mit der Schlagkraft des Kempo zu verbinden. Am Ende der intensiven Prüfungszeit waren sich die drei Prüfer einig: Die gezeigte Leistung war eines 5. Dans absolut würdig. Mit diesem Grad erreicht Gerold Bauer eine Stufe, die ihn im Bereich der Kampfkünste als Experten mit Vorbildfunktion auszeichnet und sein lebenslanges Engagement für den Sport honoriert.
Ein Wochenende der Superlative in Ruppertshofen
Die Prüfung von Gerold Bauer war jedoch nur ein Teil eines insgesamt außergewöhnlichen Wochenendes. Das Seminar selbst übertraf mit insgesamt 120 Teilnehmern am Sonntag alle Erwartungen der Organisatoren. Der Zuspruch war so enorm, dass die reguläre Trainingsfläche im Sportzentrum Jägerfeld nicht mehr ausreichte. Kurzerhand wurde sogar die Bühne der Halle zur Trainingsmatte umfunktioniert, um allen Sportlern Platz zu bieten.
Internationale Expertise und weite Anreisen
Das Einzugsgebiet des Seminars verdeutlichte den Stellenwert der Veranstaltung. Sportler reisten aus München, Nürnberg und sogar vom fernen Niederrhein an, um in Ruppertshofen von den Besten zu lernen. Neben der Dan-Prüfung profitierten die Teilnehmer von hochkarätigen Referenten:
- Nizar Castro Issa: Der Profi-Thaiboxer vermittelte Einblicke in die Dynamik des Vollkontaktsports.
- Sengöl Özgen: Der Kung-Fu-Meister setzte Akzente in Sachen traditioneller Technik und Schnelligkeit.
Dieses 3. stiloffene Kampfkunst-Wochenende wird nicht nur wegen der Rekordbeteiligung, sondern vor allem wegen der herausragenden persönlichen Leistung von Gerold Bauer in die Geschichte des BSC Wetzgau eingehen.

stehend von links: Sepp Oberholenzer, Freddy Kleinschwärzer, Frank Scheler


