
Im Rahmen einer internen Weiterbildungsveranstaltung des World Martial Arts Committee (WMAC) in Bregenz präsentierten Gerold und Philipp vom BSC Wetzgau e.V. die spezifischen Regelwerke der Disziplinen MMA Light und Grappling. Da das Interesse an modernen Wettkampfformaten stetig wächst, luden die Verantwortlichen des Weltverbandes die Experten aus Wetzgau ein. Infolgedessen reisten die beiden Trainer an den Bodensee, um den Teilnehmern die Feinheiten und Sicherheitsstandards dieser dynamischen Sportarten näherzubringen.
Fokus auf MMA Light und Grappling
Die Vermittlung klarer Strukturen steht bei einem solchen Seminar im Vordergrund. Gerold und Philipp erläuterten zunächst die theoretischen Grundlagen des MMA Light. Im Gegensatz zum Vollkontakt-MMA liegt hier das Hauptaugenmerk auf technischer Präzision und kontrollierter Kraftanwendung. Infolgedessen diskutierten die Teilnehmer intensiv über die Punktevergabe und die erlaubten Trefferzonen.
Anschließend wechselte der Schwerpunkt zum Grappling. Da diese Disziplin ohne Schläge und Tritte auskommt, erklärten die Referenten die komplexen Regeln für den Bodenkampf. Sie demonstrierten, welche Hebel- und Würgetechniken im sportlichen Wettkampf zum Sieg führen und welche Aktionen zur Sicherheit der Athleten verboten sind.
Qualitätssicherung für internationale Turniere
Dieses WMAC Seminar Bregenz Kampfsport dient vor allem der Qualitätssicherung auf internationalem Parkett. Nur wenn Schiedsrichter und Trainer die Regeln einheitlich interpretieren, ist ein fairer Wettkampf möglich. Weil Gerold und Philipp über jahrelange Erfahrung als aktive Kämpfer und Coaches verfügen, konnten sie praxisnahe Beispiele aus dem Turnieralltag einfließen lassen.
Die anwesenden Teilnehmer, darunter Trainer und angehende Kampfrichter, profitierten enorm von diesem Wissensaustausch. Infolgedessen entwickelten sich spannende Fachgespräche über die Weiterentwicklung der Verbandsregeln. Die Referenten des BSC Wetzgau legten dabei großen Wert auf die didaktische Aufbereitung, damit alle Anwesenden die Neuerungen sofort in ihren Heimatvereinen umsetzen können.
Ein Erfolg für die Verbandsarbeit
Schließlich blickt das Team des BSC Wetzgau auf ein produktives Wochenende in Österreich zurück. Die Einladung als Referenten unterstreicht das hohe Ansehen, das der Verein innerhalb des WMAC genießt. Da der BSC Wetzgau kontinuierlich an der Professionalisierung des Kampfsports arbeitet, markiert dieses Seminar einen weiteren wichtigen Schritt. Infolgedessen festigt der Verein seine Position als Kompetenzzentrum für MMA und Grappling im süddeutschen Raum und darüber hinaus.


