
Am 1. Februar 2016 nahm der BSC Wetzgau e.V. am WKU-Turnier für Newcomer im Kickboxen und MMA Light in Schorndorf teil. Solche Turniere sind für junge Athleten von großer Bedeutung, da sie hier wertvolle Wettkampferfahrung unter realen Bedingungen sammeln können. Infolgedessen reiste das Team motiviert in das benachbarte Schorndorf, um sich mit anderen Einsteigern und Fortgeschrittenen zu messen.
Mutige Auftritte im MMA Light und K1
In der Kategorie MMA Light (bis 70 kg) trat Yanik Hiller für den BSC Wetzgau an. In einem technisch sauberen und hart umkämpften Duell schenkten sich beide Kontrahenten nichts. Da die Wertung am Ende sehr eng ausfiel, musste sich Yanik leider knapp geschlagen geben. Dennoch bewies er eine starke Moral und setzte die im Training erlernten Kombinationen gut um.
Ein besonderes Highlight war das Debüt von Bernardo Bauer. Er wagte den Schritt in eine für ihn neue Disziplin: das Vollkontakt-Kickboxen nach K1-Regeln. Da Bernardo ursprünglich aus den ringerischen Disziplinen kommt und nur über eine geringe spezifische Trainingserfahrung im K1 verfügte, war dieser Start ein mutiges Unterfangen. Er zeigte eine beeindruckende Leistung und hielt über die gesamte Distanz stark gegen. Letztlich verlor er jedoch nach Punkten gegen den erfahreneren Spezialisten.
Kompetenz am Mattenrand: Das Kampfrichter-Team
Neben den aktiven Kämpfern war der BSC Wetzgau auch in organisatorischer Hinsicht stark vertreten. Da bei einem solch großen Newcomer-Event eine faire Bewertung entscheidend ist, stellten sich drei erfahrene Mitglieder als Offizielle zur Verfügung. Bernhard Müller, Robin Müller und Leon Schurr waren den gesamten Tag über als Ring- und Punktrichter im Einsatz.
Durch ihre Fachkenntnis trugen sie maßgeblich zum reibungslosen Ablauf des Turniers bei. Infolgedessen konnte der Verein nicht nur sportlich, sondern auch durch seine ehrenamtliche Kompetenz beim WKU Turnier Schorndorf BSC Wetzgau überzeugen. Solche Einsätze stärken zudem das Ansehen des Vereins innerhalb des Verbandes.
Fazit und sportlicher Ausblick
Schließlich blickt der BSC Wetzgau positiv auf das Event zurück. Auch wenn es dieses Mal nicht für die obersten Podestplätze gereicht hat, ist der Lerneffekt aus solchen Kämpfen unbezahlbar. Die Trainer analysierten direkt nach dem Turnier die Stärken und Schwächen der Auftritte. Infolgedessen werden die kommenden Trainingseinheiten gezielt darauf ausgerichtet, die Präzision im K1 und die Kontrolle im MMA Light weiter zu verbessern. Der Mut, sich neuen Herausforderungen zu stellen, bleibt die wichtigste Basis für den künftigen Erfolg des Teams.


