
Am 28. Februar 2016 erlebte Bernardo Bauer einen ganz besonderen Moment seiner sportlichen Laufbahn: Seine erste Fightnight in der für ihn noch neuen Disziplin K1. Die Veranstaltung fand in der beeindruckenden Kulisse der Carl-Benz-Halle statt. Da Fightnights einen völlig anderen Rahmen bieten als klassische Turniere, war die Anspannung bei dem jungen Athleten des BSC Wetzgau sichtlich greifbar. Infolgedessen stand nicht nur die sportliche Leistung, sondern auch das gesamte Event-Erlebnis im Vordergrund.
Wie die Profis: Das Erlebnis Fightnight
Für Bernardo war es eine interessante Erfahrung, einmal wie die Profis an den Start zu gehen. Zum ersten Mal genoss er den Luxus einer eigenen Kabine zur Vorbereitung. Das absolute Highlight des Abends war jedoch der offizielle Einmarsch. Zu seiner eigenen Musik und unter den Augen zahlreicher Zuschauer schritt er zum Ring. Da solche Inszenierungen im Amateurbereich selten sind, hinterließ dieser Moment beim WKU Fightnight Bernardo Bauer K1 Debüt einen bleibenden Eindruck.
Im Ring selbst schenkte Bernardo seinem Gegner nichts. Obwohl er ursprünglich aus den ringerischen Disziplinen kommt, zeigte er im K1 eine beachtliche Schlag- und Trittfrequenz. In einem harten Duell über mehrere Runden bewies er enorme Nehmerqualitäten. Leider hat es dieses Mal noch nicht zu einem Sieg gereicht, da der erfahrenere Gegner seine Reichweitenvorteile geschickter ausnutzte. Dennoch war die technische Entwicklung von Bernardo deutlich erkennbar.
Perfektes Coaching durch Giuseppe di Mitri
Ein großer Dank gilt Giuseppe di Mitri vom DMG Schorndorf, der diesen Start überhaupt erst ermöglichte. Er kümmerte sich als Coach um jedes Detail der Vorbereitung. Giuseppe übernahm:
- Das professionelle Tapen: Schutz der Hände für den Vollkontakt-Kampf.
- Das Aufwärmprogramm: Bernardo punktgenau auf Betriebstemperatur bringen.
- Die Betreuung am Ring: Taktische Anweisungen während der Pausen.
Durch seine ruhige und erfahrene Art gab er Bernardo die nötige Sicherheit in dieser ungewohnten Umgebung. Infolgedessen konnte sich der Kämpfer voll auf das Geschehen im Ring konzentrieren.
Fazit und Blick nach vorn
Schließlich markiert dieser Abend in der Carl-Benz-Halle einen wichtigen Entwicklungsschritt. Auch wenn das Ergebnis auf dem Papier eine Niederlage ist, hat Bernardo an Erfahrung gewonnen, die man im regulären Training nicht simulieren kann. Schließlich wächst man gerade an Herausforderungen, die einen aus der Komfortzone locken. Das gesamte Team des BSC Wetzgau ist stolz auf diesen mutigen Auftritt und freut sich auf die nächsten Herausforderungen im K1-Ring.


